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Thüringisches Umweltzentrum e.V. Eisenach
- Die Geschichte unseres TUZ -

Impressum:

TUZ e.V.
Alexanderstrasse 22
99817 Eisenach
Tel. 03691-203858
Fax: 03691-203866

Amtsgericht Eisenach:
Eintrag VR24


letzte Aktualisierung: 22.11.2009

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Begonnen hat alles schon im Jahre 1983 in der damaligen DDR. Unter dem Schutz der evangelischen Kirche Thüringens, insbesondere des damaligen Superintendenten Hans Herbst, gründete sich der “Arbeitskreis Umweltschutz der Kirchengemeinde Eisenach“. Zur “Bewahrung der Schöpfung“ aktiv geworden, wurden ab 1986 die Umwelttage mit Vorträgen zu umweltrelevanten Themen, Diskussionsrunden und Ausstellungen organisiert. Verständlicherweise interessierte diese Arbeit auch die damalige Staatssicherheit. Die Mitglieder des Arbeitskreises wurden ausspioniert, es wurde versucht, den Arbeitskreis zu unterwandern und aufzulösen. Nachdem durch den Wegzug von Mitgliedern durch Armee und Studium alsbald die Aktivitäten des Vereins nachließen, glaubte man sich am Ziel. Aber sie hatten sich geirrt...

Um Informationen zum Natur- und Umweltschutz öffentlich zu machen, entstand Ende 1988 die Umweltbibliothek, die den Weg zum noch heute bestimmenden Arbeitsschwerpunkt Umweltinformation und -bildung ebnete. Die ersten Bücher wurden in teilweise abenteuerlicher Art und Weise aus der damailgen BRD über die Autobahn nach Eisenach geschmuggelt.

Im Mai 1990 wurde dann das Thüringische Umweltzentrum e.V. Eisenach (TUZ) gegründet. Zuerst in einer Villa in der Wartburgallee zu Hause, zeigte es sich bereits nach kurzer Zeit, daß die Räume nicht ausreichen, der erste Umzug in die Uferstrasse erfolgte. Dort wuchs und gedieh das TUZ. Zum Schluß hatten wir dort die Umweltbibliothek, das Café Uferlos, den Naturkostladen und das Koordinierungsbüro für eine lokale Agenda 21 in Eisenach. Ein zweiter Naturkostladen in der Innenstadt wurde eröffnet, Bio fing an, normal zu werden.

Doch wieder zeigte sich, daß die Räume den Bedürfnissen nicht mehr genügten. Wir zogen ein zweites Mal um, diese Mal in den Markscheffelshof. Das war ein mutiges Unterfangen, vor allem, da die Athmosphäre zu Beginn nicht unbedingt einem Umweltzentrum entsprach. Doch wir haben es trotz einiger Rückschläge, wie beispielsweise dem Schließen unseres Agendabüros, geschafft. Heute sind wir ein nicht mehr wegzudenkender Faktor in Eisenach, klein aber nicht unwichtig. Und wir zeigen es immer wieder:


Bio ist mehr als Strickpullover und Fahrrad fahren.